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News zu den Beschaffungsmärkten im EE-Portal.EU

 

 

Neue Studie: Solarize Africa Market Report


Auf eine interessante Studie  weist der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung  vom 15.5.2019 hin, welche die Potentiale des Solarmarktes in 10 Ländern Afrikas analysiert und welche wir unseren an diesem Thema interessierten Lesern sehr empfehlen:

"Berlin/München, den 15. Mai 2019 – Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und das Becquerel Institut haben auf der Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft, eine Analyse der Solarmärkte in zehn afrikanischen Ländern präsentiert. Die Studie Solarize Africa wurde von der Intersolar Europe unterstützt.

„Das Solarpotenzial in Afrika ist groß, ebenso der Energiebedarf. Wir blicken optimistisch auf viele der von uns analysierten Märkte“, sagt David Wedepohl, Geschäftsführer des BSW-Solar. Bislang sind allerdings erst wenige Photovoltaikanlagen installiert. Die Kapazität aller Solarstromanlagen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent beträgt rund 5 Gigawatt – gerade einmal gut ein Prozent der weltweit installierten Solarstromkapazität. „Nach unseren Schätzungen brauchten wir für einen vollständig dekarbonisierten Energieverbrauch im Jahr 2040 in Afrika rund 2000 Terawattstunden Solarstrom“, so Wedepohl. Bis 2030 könnte der afrikanische Photovoltaikmarkt auf einen Jahreszubau von 30 Gigawatt wachsen. 2018 wurde etwas mehr als ein Gigawatt Photovoltaikkapazität installiert.

Um den wachsenden Energiebedarf möglichst nachhaltig und günstig zu decken, ist ein massiver Photovoltaikzubau erforderlich. Wie attraktiv potenzielle Solarmärkte für Investitionen sind, hängt dabei nicht in erster Linie von der Sonneneinstrahlung ab – entscheidender sind die örtlichen Rahmenbedingungen, der Marktzugang für ausländische Investoren sowie die politische Stabilität.
Als großes Hemmnis eines stärkeren Photovoltaikzubaus identifiziert die Studie in vielen untersuchten Regionen veraltete und mangelhafte Netzinfrastrukturen. „In nur schwach elektrifizierten Ländern können netzunabhängige Solarstrom- und Speicherlösungen mitunter günstiger zur Elektrifizierung führen als der Ausbau der Stromnetze“, sagt Gaëtan Masson, Geschäftsführer des Becquerel Instituts.

Staatliche Förderprogramme und internationale Organisationen unterstützen den Photovoltaikausbau vielerorts – eine flächendeckende Elektrifizierung können sie allerdings nicht leisten. „Damit sich die Photovoltaik in Afrika durchsetzen kann, braucht es kluge Geschäftsmodelle. Dabei müssen auch diejenigen, die nicht über die Mittel für eine eigene Photovoltaikanlage verfügen, von der Solarstromerzeugung profitieren können.“ Modelle, bei denen die Teilhabe an einer sauberen Solarstromversorgung in kleinen Beträgen unkompliziert per App bezahlt werden kann, können der Photovoltaik auch in ländlichen Regionen den Weg ebnen.

Zu den in der Studie analysierten Märkten zählen Ägypten, Äthiopien, Algerien, Angola, Ghana, Marokko, Namibia, Nigeria, Südafrika und Tansania. Die (englischsprachige) Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden: https://bsw.li/2W6zQAY"


Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft vom 15.5.2019



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EBRD-Kredit für polnisches Windkraftprojekt


Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) kehrt nach drei Jahren Pause in die Finanzierung von Windparks in Polen zurück.

Wie die Bank mitteilt, erhält die Projektgesellschaft Potęgowo Matash ein Darlehen in Höhe von 209 Mio. PLN (48 Mio. EUR) für den Bau des Windparks Potęgowo in Nordwestpolen.

Der Windpark, der in zwei Teilen in den Landkreisen Słupsk (Wojewodschaft Pomorskie) und Sławno (Wojewodschaft Zachodiopomorskie) entsteht, wird über zusammen 220 MW Leistung verfügen und erfordert Gesamtinvestitionen von 1,25 Mrd. PLN (290 Mio. EUR). Mehrheitseigentümer von Potęgowo Matash ist der Israeli Infrastructure Fund (IIF).

Quelle: nov-ost.info 1.5.2019


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Stadtwerke München bauen Windpark in Polen


Die Stadtwerke München wird einen Windpark in Polen errichten.

Wie das Unternehmen bekannt gab, wurde der Erwerb der Projektgesellschaft Windfarm Polska III abgeschlossen, die vor dem Baubeginn für einen Windpark mit 132 MW in der Gemeine Jasna bei Elbląg steht. An dem Standort in ca. 40 km Entfernung von der Danziger Bucht sollen 39 Turbinen aufgestellt werden, die bereits bei Vestas bestellt wurden. Der dänische Hersteller verbucht damit seinen bislang größten Auftrag aus Polen. Entwickelt wurde der Park von Sevivon, einer Tochter vonWindkraft Nord (WKN), die ihrerseits ein Unternehmen der PNE-Gruppe ist. Der Baubeginn für den Park steht nach Angaben von SWM unmittelbar bevor, die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant. Der erwartete Jahresertrag liegt bei 420 GWh.

Die Lizenz zum Bau des Windparks geht auf die Auktion vom vergangenen November zurück, bei denen Windfarm Polska III einer von 23 Erzeugern war, die den Zuschlag zur Realisierung ihrer Projekte erhielten. Die auf dem Auktionsweg ermittelten, für den Zeitraum 2020-2035 festgeschriebenen Einspeisevergütungen lagen im Durchschnitt bei 196,17 PLN (45,4 EUR) je MWh.

Quelle: nov-ost.info 24.4.2019


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Emirate wollen 2 Mrd. USD in ukrainische Photovoltaik pumpen


Die Arab Investment and Development Authority (AIDA) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten plant umfangreiche Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien in der Ukraine.

Wie ukrainische Medien unter Verweis auf eine Mitteilung von AIDA berichten, wurde im März eine Vereinbarung mit der ukrainischen STC Energy / NTK Energy unterzeichnet. Dieses sehe ein Investitionsvolumen von 2 Mrd. USD in den Bau von Photovoltaikanlagen vor. Den Anfang solle dabei ein PV-Park mit 170 MW machen. Bei der Unterzeichnung waren der ukrainische Botschafter in den VAE, Yuryj Polurez, und Wirtschafts-Staatssekretär Oleksyj Perevezentsev anwesend. Seitens STC Energy wurde die Vereinbarung von Geschäftsführerin Nataliya Tykhonova unterzeichnet.

Über das ukrainische Unternehmen ist bisher wenig bekannt. Hauptgesellschafterin ist nach Handelsregisterangaben die Unternehmerin Anastasiya Abramova mit 80% der Anteile.

Quelle: nov-ost.info  8.4.2019


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Deutlich mehr Solarparks geplant


Erste Photovoltaik-Sonderauktion endet mit Überzeichnung trotz Verdreifachung des Auktionsvolumens in Q1 2019 gegenüber Vorjahr / Solarwirtschaft: Flächenbeschränkungen für Solarparks jetzt lockern!

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Photo Ulrich Knöll
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verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
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Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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