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News zu den Beschaffungsmärkten im EE-Portal.EU

 

 

EBRD finanziert ersten Windpark im Kosovo


Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat einen Kredit in Höhe von 18 Mio. EUR für den Bau des Windparks Kitka im Osten des Kosovo bewilligt.

Der Windpark mit einer Leistung von 32,4 MW wird der erste im Land überhaupt sein und wurde von der türkischen Güriş entwickelt, die Gesamtkosten werden mit 73 Mio. EUR veranschlagt. Geplant ist der Bau von neun Windrädern des Typs GE3.6-137 mit einer Nabenhöhe von 110 m und einem Rotordurchmesser von 137 m.

Bisher ist Kosovo bei seiner Energieversorgung stark auf die Braunkohle angewiesen und verfügt nur über 70 MW Kapazität aus erneuerbaren Energien, die fast ausschließlich in Wasserkraftwerken erzeugt werden. Bis 2026 will die Regierung eine Ökostrom-Kapazität von 400 MW erreichen.

Quelle: nov-ost.info  25.6.2019


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EBRD stockt Finanzierung von Erneuerbaren in Kasachstan auf


Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) stockt ihr Kreditprogramm zur Finanzierung der erneuerbaren Energien in Kasachstan auf.

Nach Angaben der Bank wird Phase II des Kazakhstan Renewables Framework bis zu 300 Mio. EUR umfassen. Die Mittel aus der im Dezember 2016 gestarteten Phase I des Programms in Höhe von 200 Mio. EUR sind mittlerweile zu 90% aufgebraucht. Im Ergebnis wurden unter anderem Photovoltaikanlagen mit 262 MW Leistung errichtet und vier neue ausländische Investoren für den kasachischen Markt gewonnen werden. Die Freigabe der Mittel für Phase II wird laut EBRD voraussichtlich Ende Juli erfolgen.

Quelle:  nov-ost.info  21.6.2019


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CMC baut Solarpark in Ungarn


Die chinesische China National Machinery Import and Export Co. (CMC) hat in der südwestungarischen Stadt Kaposvár den Grundstein für einen neuen Solarpark gelegt.
 
Medienberichten zufolge soll die Anlage mit einer Leistung von knapp 100 MW die größte ihrer Art in Mitteleuropa werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 32 Mrd. HUF (100 Mio. EUR), die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Dezember abgeschlossen sein. Die Komponenten des Solarparks werden an den unternehmenseigenen Produktionsstätten von CMC hergestellt, an der Errichtung des Parks sollen sich jedoch ungarische Unternehmen so weit es geht beteiligen können.
 
Wie Ungarns Minister für Innovation und Technologie, László Palkovics, während der feierlichen Grundsteinlegung erklärte, wird der Solarpark im Rahmen einer Investitionsvereinbarung zwischen CMC und Ungarn errichtet, die er im April in Peking mit CMC-Vorstandschef Ruan Guang unterzeichnet hatte. Demnach könnte das chinesische Unternehmen bis zu 1 Mrd. EUR in den ungarischen Energiesektor investieren und seine regionale Zentrale in Ungarn ansiedeln, um von dort aus seine Projekte in 16 mittelosteuropäischen Ländern vorzubereiten und zu managen. CMC und ihre Tochtergesellschaft haben in den vergangenen Jahren weltweit Projekte im Wert von mehreren 10 Mrd. USD getätigt, in erster Linie im Energiesektor. In Ungarn seien Entwicklungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Fernwärme und Netze denkbar.
 
Wie Palkovics weiter mitteilte, will Ungarn seine Solarkapazitäten von derzeit 700 MW bis 2022 auf 3.000 MW und bis 2030 auf 7.000 MW ausbauen.
 

Die 1950 gegründete CMC, eine Tochtergesellschaft der China General Technology Group (Genertec), ist als internationaler Ingenieurdienstleister tätig und entwickelt dabei eine Reihe von Projekten, darunter Industrieanlagen und Kraftwerke. Zu den wichtigsten internationalen Vorhaben des Unternehmens gehören der 2014 abgeschlossene Bau der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Ankara-Istanbul mit der China Railway Construction Corporation und türkischen Konsortialpartnern sowie die Verlängerung einer Eisenbahnlinie entlang der Küste Sri Lankas in den Jahren 2013-2019.

Quelle: nov-ost.info  19.6.2019


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Siemens Gamesa nimmt neuartigen elektrothermischen Energiespeicher in Betrieb


Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat heute in einer Weltpremiere seinen elektrothermischen Energiespeicher (ETES) in Betrieb genommen. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung würdigten Staatssekretär Andreas Feicht und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit Siemens Gamesa CEO Markus Tacke und den Projektpartnern Hamburg Energie GmbH und Technische Universität Hamburg (TUHH) die Erreichung dieses Meilensteines. Die neuartige Speichertechnologie ermöglicht es, große Mengen Energie kostengünstig zu speichern und so Stromerzeugung und Stromnutzung zu entkoppeln.

Der heute feierlich in Hamburg-Altenwerder eröffnete Wärmespeicher fasst rund 1.000 Tonnen Vulkangestein als Energiespeichermedium. Es wird mit elektrischer Energie gespeist, die mittels einer Widerstandsheizung und eines Gebläses in einen Heißluftstrom umgewandelt wird, der wiederum das Gestein auf 750°C aufheizt. Bei Nachfragespitzen kann ETES die gespeicherte Energie mithilfe einer Dampfturbine rückverstromen. Der ETES Demonstrator kann so bis zu 130 MWh thermische Energie für rund eine Woche speichern. Zudem bleibt die Speicherkapazität des Systems über die Ladezyklen hinweg konstant.

Ziel der Pilotanlage ist es, den Systembeweis des Speichers am Netz zu liefern und den Wärmespeicher ausgiebig zu testen. In einem nächsten Schritt plant Siemens Gamesa, seine Speichertechnologie in kommerziellen Projekten einzusetzen und die Speicherkapazität sowie die Leistung zu erhöhen. In naher Zukunft soll Energie im Bereich von mehreren Gigawattstunden (GWh) gespeichert werden – eine Gigawattstunde entspricht dem täglichen Stromverbrauch von rund 50.000 Haushalten.

„Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch fluktuierender erneuerbarer Energien über Speicher ist ein wesentlicher Beitrag für Umsetzung der Energiewende. Wir brauchen daher kostengünstige, effiziente und skalierbare Energiespeicher." fordert Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

„Mit der Inbetriebnahme unserer ETES-Pilotanlage haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Einführung leistungsfähiger Energiespeichersysteme erreicht. Unsere Technologie ermöglicht es, Strom für viele tausend Haushalte kostengünstig zu speichern. Damit präsentieren wir einen elementaren Baustein für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und den Erfolg der Energiewende", sagt Markus Tacke, CEO Siemens Gamesa Renewable Energy. Die Technologie reduziert die Kosten für größere Speicherkapazitäten auf einen Bruchteil des üblichen Niveaus für die Batteriespeicherung.

Das Institut für Technische Thermodynamik der Technischen Universität Hamburg und der Energieversorger Hamburg Energie sind Partner in dem innovativen Future-Energy-Solutions-Projekt, das im Rahmen des Energieforschungsprogramms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

Die TU Hamburg erforscht die thermodynamischen Grundlagen der verwendeten Schüttgut-Technologie.

Durch die Nutzung serienmäßiger Komponenten können beispielsweise auch stillgelegte konventionelle Kraftwerke umfunktioniert und in grüne Speicher verwandelt werden (Second-Live-Option). Hamburg Energie verantwortet den Handel der Speicherenergie an den Strommärkten. Der Energieversorger entwickelt hochflexible digitale Leitsystem-Plattformen für virtuelle Kraftwerke. An eine solche IT-Plattform angeschlossen kann ETES die erneuerbare Energie optimal bei maximalem Ertrag speichern.

Quelle: https://www.windindustrie-in-deutschland.de  Pressemitteilung 17.6.2019


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Ausbauflaute in Deutschland


Beim Ausbau der Onshore-Windenergie herrscht im Jahr 2019 bislang Flaute. Das Ausmaß des Stillstands nimmt immer bedrohlichere Formen an.

Bild: PixabayBild: Pixabay

Wie das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) berichtet, ist der Ausbau der Windenergie in Deutschland im Jahr 2019 weitgehend zum Erliegen gekommen. In den Monaten April und Mai wurden insgesamt nur jeweils neun neue Windkraftanlagen aufgestellt. Seit Januar sind es nunmehr 60 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 196 MW, wie aus einer IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur hervorgeht.

Die Leistung der neun Mai-Anlagen beträgt 31,5 MW und liegt damit nur minimal höher als die Zahl derer aus dem April, in dem die neun Anlagen nur auf 30 MW kamen.

Die Branche hatte vor genau diesem Fadenriss gewarnt, als die Reform des EEG und damit der Systemwechsel hin zu Ausschreibungen bekannt gegeben wurden. Nach mittlerweile korrigierten Fehlern in den ersten Ausschreibungsrunden bezüglich der Bürgerwindkraft und der Einführung eines Ausbaudeckels hatte die Windindustrie frühzeitig vor diesem Einbruch gewarnt, allerdings sind Reformen erst viel zu spät angestoßen worden.

 

Kleinwindanlagen mit einer Leistung bis 10 kW sowie Offshore-Windkraftanlagen wurden in dieser Auswertung nicht berücksichtigt.

Quelle:
IWR
Autor:
Windmesse Redaktion
Quelle:  Windmesse.de   13.6.2019


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Photo Ulrich Knöll
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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