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News zu den Beschaffungsmärkten im EE-Portal.EU

 

 

Nordex führt 163-Meter-Rotor für die Delta4000 5.X ein


Hamburg, 14. August 2019. Die Nordex Group baut ihr Produktangebot im Marktsegment der Anlagen mit über 5 MW Nennleistung weiter aus. „Dreh- und Angelpunkt unserer Produktentwicklungsstrategie ist die kontinuierliche Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten unserer bewährten Delta4000-Plattform. Einen weiteren Meilenstein erreichen wir jetzt mit der Einführung der N163/5.X“, so José Luis Blanco, CEO der Nordex Group. Die N163/5.X-Turbine wird erstmals zur Messe Husum Wind, vom 10. bis 13. September 2019, in Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Vergleich zur kürzlich im 5-MW-Segment eingeführten N149/5.X spielt die N163/5.X ihre Stärken besonders in Projekten mit geringeren Windgeschwindigkeiten aus. Das Maschinenhaus, Getriebe und alle Systemkomponenten der N149/5.X kommen auch in der N163/5.X zum Einsatz. Neu ist das weiterhin einteilige Rotorblatt mit einer Länge von knapp 80 Metern, das auf der bewährten GFK/Carbon Differentialbauweise der N149 beruht, die die Nordex Group seit 2011 in der Serienproduktion für ihre Rotorblätter verwendet. Im Vergleich zur N149/5.X wurde der Rotordurchmesser um 14 Meter auf 163 Meter vergrößert. Das macht ihn zu einem der größten Rotoren im Onshore-Segment. Der vergrößerte Rotordurchmesser führt zu einer überstrichenen Fläche von 20.867 Quadratmetern. Im Vergleich zur aktuell in Serie produzierten N149/4.0-4.5, ergibt sich für die neue Anlage ein Mehrertrag von bis zu 20 Prozent.

 

Die N163/5.X ist auf maximale Flexibilität ausgelegt und kann je nach Standortanforderungen und Kundenbedürfnissen mit unterschiedlichen Leistungsmodi im 5-MW-Bereich betrieben werden. Das ermöglicht es Kunden, den Windpark hinsichtlich Jahresenergieertrag, Leistung, Lebensdauer der Anlage und Schallanforderungen individuell und somit optimal an das eigene Geschäftsmodell auszurichten. Die N163/5.X führt den erfolgreichen Ansatz eines flexiblen Leistungsbereichs der Delta4000-Turbinen N149/4.0-4.5 sowie N149/5.X konsequent weiter.

 

Die Turbine wird zunächst mit Nabenhöhen zwischen 118 und 164 Meter angeboten. Eine Kaltklimavariante für den Betrieb bis

-30°C gehört ebenfalls zu den Optionen. Der Start der Serienproduktion der N163/5.X ist für 2021 vorgesehen.

 

Die Turbinen der Delta4000-Baureihe

 

Die Anlagen der Baureihe Delta4000 basieren auf einer einheitlichen technischen Plattform. Typenspezifische Komponenten, wie Rotorblätter oder Getriebe, können dank der konsequenten Modularisierung für unterschiedliche Varianten adaptiert werden. Dadurch kann die Nordex Group hocheffiziente, in der Praxis bewährte Lösungen für unterschiedliche Windregime und geographische Regionen kontinuierlich weiter entwickeln und schnelle Produkteinführungszeiten sicherstellen.

 

Die Delta4000-Baureihe im Überblick

 

Anlagen im 4-MW-Segment:

N133/4.8

N149/4.0-4.5

N155/4.5

Anlagen im 5-MW-Segment:

N149/5.X

N163/5.X

 

Die Nordex Group auf der Husum Wind 2019: Halle 1, Stand-Nr. B11

 

Die Nordex Group im Profil

Die Gruppe hat mehr als 25 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von etwa 2,5 Mrd. EUR. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 5.500 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien, Argentinien und in Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 2,4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.


Quelle: newsletter@windindustrie-in-deutschland.de 22.8.2019




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Tauron schreibt Bau von PV-Anlage aus


Der südpolnische Energiekonzern Tauron Polska Energia hat am Freitag (16. August) den Bau einer Photovoltaikanlage am Standort seiner Kraftwerkstochter Tauron Wytwarzanie in Jaworzno ausgeschrieben.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung sind die Bieter aufgefordert, Angebote für zwei Varianten einzureichen: mit einer Leistung von 4,095 MW nach einem bereits vorhandenen Bauausführungsplan sowie mit einer Leistung von 3,1-5 MW auf der für die bestehende Planung vorgesehenen und angrenzenden Flächen. Dabei handelt es sich um das Areal des stillgelegten Kohlekraftwerks Jaworzno I. Die Angebotsfrist läuft bis zum 13. September. 

Quelle: nov-ost.info  19.8.2019


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Verkehrsetat ist größter Investitionshaushalt im Bundehaushalt 2020


Der Etat des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) soll 2020 im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen. Das geht aus dem Regierungsentwurf für den Haushalt 2020 (19/11800) hervor. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) soll den Planungen zufolge 29,83 Milliarden Euro (2019: 29,29 Milliarden Euro) ausgeben dürfen. Mehr als die Hälfte des Geldes (17,79 Milliarden Euro) ist für Investitionen eingeplant. Damit ist der Einzelplan 12 der größte Investitionshaushalt des Bundes. Auf der anderen Seite stehen geplante Einnahmen durch die Lkw-Maut in Höhe von 7,97 Milliarden Euro (2019: 8,22 Milliarden Euro).

Die Ausgaben für die Bundesfernstraßen summieren sich der Vorlage zufolge auf 10,81 Milliarden Euro (2019: 10,8 Milliarden Euro), von denen 9,6 Milliarden Euro für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb der Bundesfernstraßen (Bundesautobahnen und Bundesstraßen) vorgesehen sind (2019: 9,13 Milliarden Euro). 99 Millionen Euro (2019: 98 Millionen Euro) sind für den Bau und die Erhaltung von Radwegen an Bundesstraßen eingeplant. Die Verwaltungsausgaben der " Autobahn GmbH des Bundes" schlagen mit 360,35 Millionen Euro zu Buche (2019: 30,15 Millionen Euro). Den oben aufgeführten Einnahmen durch die Lkw-Maut stehen laut Entwurf Ausgaben für deren Erhebung in Höhe von 1,16 Milliarden Euro gegenüber (2019: 1,53 Millionen Euro). 8,21 Millionen Euro sind als Ausgaben im Zusammenhang mit der Abwicklung der Erhebung der Infrastrukturabgabe (Pkw-Maut) vorgesehen (2019: 86,39 Millionen Euro).

Für die Bundesschienenwege sollen 6,81 Milliarden Euro ausgegeben werden können (2019: 5,64 Milliarden Euro). Davon entfallen 1,52 Milliarden Euro auf Baukostenzuschüsse für Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes (2019: 1,64 Milliarden Euro) und 4,65 Milliarden Euro auf den Infrastrukturbeitrag des Bundes für die Erhaltung der Schienenwege (2019: 3,5 Milliarden Euro). Für Lärmschutz an Schienen sind 139 Millionen Euro eingeplant (2019: 176 Millionen Euro), für die Ausrüstung der Züge mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ERTMS 207,2 Millionen Euro (2019: 144,97 Millionen Euro), für die Förderinitiative zur Elektrifizierung regionaler Schienenstrecken zehn Millionen Euro (2019: fünf Millionen Euro) und für Förderinitiativen zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen 20 Millionen Euro (2019: 10,6 Millionen Euro).

1,14 Milliarden Euro sieht der Etatentwurf für die Bundeswasserstraßen vor (2019: 1,26 Milliarden Euro), darunter 457,52 Millionen Euro für Ersatz-, Aus- und Neubaumaßnahmen (2019: 556,06 Millionen Euro). In den Erhalt der verkehrlichen Infrastruktur der Wasserstraßen sollen 250,17 Millionen fließen - wie im Vorjahr auch.

Für den Bereich Digitale Infrastruktur enthält der Etatentwurf Ausgaben in Höhe von 1,05 Milliarden Euro (2019: 217,74 Millionen Euro). In den flächendeckenden Breitbandausbau sollen 900 Millionen Euro mehr als im Jahr 2019 fließen.

Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden will der Bund 669,3 Millionen ausgeben und damit rund eine Milliarde weniger, als für 2019 eingeplant war (2019: 1,67 Milliarden Euro). Das erklärt sich aus dem Wegfall des Haushaltstitels "Kompensationszahlungen an die Länder wegen Beendigung der Finanzhilfen des Bundes für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden" (Entflechtungsmittel), der in den vergangenen Jahren mit jeweils 1,33 Milliarden Euro zu Buche schlug. Gleichzeitig sollen 2020 die Investitionshilfen für die Länder im Bereich des Ausbaus des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf 665,13 Millionen Euro erhöht und damit im Vergleich zu 2019 verdoppelt werden (2019: 332,57 Millionen Euro).


Quelle:  Heute im Bundestag Nr. 897   16.8.2019



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Weiterer Windpark in Montenegro geplant


Das montenegrinische Wirtschaftsministerium hat eine Ausschreibung zum Bau eines neuen Windparks eingeleitet.

Den Angaben aus Podgorica zufolge sollen am Standort Brajići Anlagen mit einer installierten Leistung von mindestens 70 MW entstehen. Gegenstand der Ausschreibung ist die Verpachtung von Land und die Vergabe einer Lizenz mit einer Laufzeit von 30 Jahren für den Bau und Betrieb des Windparks. Die jährliche Pacht für die 13,8 Mio. m² großen Grundstücke soll bei mindestens 0,05 EUR pro m² liegen.

Voraussetzung für eine Teilnahme an der Ausschreibung sind einschlägige Erfahrungen wie der Bau von Windkraftanlagen mit einer Leistung von zusammen mindestens 500 MW sowie ein Jahresumsatz von mindestens 100 Mio. EUR im Zeitraum 2016 bis 2018.
 

Interessierte Investoren können ihre Angebote bis zum 11. Oktober 12 Uhr einreichen, Anschrift: Ministry of Economy, Rimski trg 46, 81000 Podgorica, Montenegro. Die Öffnung der Angebote ist für denselben Tag 13 Uhr angesetzt. Anfragen können elektronisch an die E-Mail-Adresse brajici@mek.gov.me gerichtet werden.

Quelle: nov-ost.info 14.8.2019


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EUGH entscheidet: HOAI Honorarregelung ist rechtswidrig !


Am 4.7.19 hat der EUGH entschieden, daß die Honorarregelungen der HOAI bezüglich der Mindest-und Höchstsätze gegen Europarecht verstoßen, was nunmehr entsprechende Reaktionen der öffentlichen Vergabestellen erfordert, denn Angebote von Planungaleistungen dürfen nun nicht mehr ausgeschlossen, wenn sie die Mindestsätze der HOAI unterschreiten.
Dazu haben wir ein Interview mit dem zuständigen Abteilungsleiter im Bundeswirtschaftsministerium Dr.Steinberg im Vergabeblog.de des Deutschen Vergabenetzwerks vom 8.8.2019 gefunden, welches wir unseren Lesern auszugsweise zur Kenntnis geben, da diese Informationen für das aktuelle Angebotsprozedere von Planern sehr wichtig ist:

"Vergabeblog: Am 4. Juli 2019 hat der EuGH entschieden, dass die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) als bindendes Preisrecht gegen EU-Recht verstoßen. Wie geht es jetzt weiter?

Dr. Philipp Steinberg: Der EuGH kommt in seinem Urteil zu dem Ergebnis, dass die verbindlichen Mindest- und Höchsthonorare der HOAI nicht mit der Niederlassungsfreiheit vereinbar sind. Dieses Urteil hat insbesondere zur Folge, dass die öffentlichen Stellen in Deutschland aufgrund des Anwendungsvorrangs des Europarechts verpflichtet sind, die Regelungen der HOAI, die für europarechtswidrig erklärt wurden, nicht mehr anzuwenden. Daher darf beispielsweise bei der Vergabe öffentlicher Aufträge über Architekten- oder Ingenieurleistungen Angeboten der Zuschlag nicht mehr aufgrund der Tatsache verweigert werden, dass die angebotenen Preise unterhalb der Mindesthonorarsätze oder oberhalb der Höchsthonorarsätze der HOAI liegen.

Zu diesen unmittelbaren Folgen hatten wir bereits kurz nach dem Urteil entsprechende Informationen versandt. Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind wir federführend zuständig für die Regelungen der HOAI, stimmen uns aber eng mit den anderen Bundesressorts ab, insbesondere dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Im Anschluss ist, nach gründlicher Prüfung des Urteils, natürlich die Frage zu klären, welche Anpassungen wir an der HOAI vornehmen werden, um den Vorgaben des Urteils Rechnung zu tragen. Hier gibt es verschiedene denkbare Optionen, deren Vor- und Nachteile wir jetzt abwägen und auch mit den betroffenen Kammern und Verbänden aufnehmen wollen, bevor wir uns auf eine der Möglichkeiten festlegen."


8.8.2019



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Photo Ulrich Knöll
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Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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