Mikogo Feeds abonnieren Ihren XING-Kontakten zeigen

News zu den Beschaffungsmärkten im EE-Portal.EU

 

 

Wind und Solar produzieren doppelt so viel Strom wie alle Atomkraftwerke


Münster (iwr-pressedienst) - Die aktuelle Wetterlage in Deutschland sorgt mit viel Wind für reichlich Strom aus erneuerbaren Energien. Allein im Dezember 2017 produzierten die Wind- und Solaranlagen in Deutschland mit 15,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) mehr als doppelt so viel Strom wie alle acht deutschen Atomkraftwerke zusammen (7,2 Mrd. kWh), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die Angaben basieren auf den vorliegenden Daten der Übertragungsnetzbetreiber.

Die Windkraftanlagen an Land steuern im Dezember mit 12,6 Mrd. kWh Strom den größten Anteil bei, die Offshore Windenergie erreicht zusätzlich 2 Mrd. kWh, die Photovoltaik kommt auf weitere 0,5 Mrd. kWh.

Nach der Abschaltung des Atomkraftwerks Gundremmingen B mit einer Leistung von 1.344 Megawatt (MW) zum Ende des Jahres 2017 sind noch sieben Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 10.013 MW in Betrieb. Im Jahr 2019 wird planmäßig mit Philippsburg 2 (1.468 MW) das nächste Atomkraftwerk abgeschaltet.

Aktuelle Windverhältnisse und Einspeisedaten der regenerativen (Wind-, Solar-, Bioenergie, Wasserkraft) und konventionellen (Braun-, Steinkohle, Öl, Gas, Atomenergie, Müll) Stromerzeugung online unter http://www.windbranche.de/wind/klimatologie

Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)  Pressemitteilung vom 3.1.2018

Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Wind und Solar produzieren doppelt so viel Strom wie alle Atomkraftwerke.

 

 

 

BAYERN: Unterschwellenvergabeverordnung gilt ab 1.1.2018


Die Bayerische Staatsregierung macht die Anwendung der Unterschwellenvergabeverordnung ( UVgO) für alle staatlichen Auftraggeber in Bayern ab 1.1.2018 zur Pflicht ( Az: B II 2 - G17/17-1 vom 14.11.2017). Interessant ist aber, daß für Kommunen eine vergleichbare Bekanntmachung in Vorbereitung sein, welche keine Pflicht zur Anwendung der UVgO vorsieht, sonder nur eine Empfehlung.

Quelle:VergabeNews, Heft 1 , 2018

Lesen Sie jetzt mehr zum Thema BAYERN: Unterschwellenvergabeverordnung gilt ab 1.1.2018.

 

 

 

WIEDER MEHR PHOTOVOLTAIK-DÄCHER


Nachfrage nach Photovoltaikanlagen legte 2017 spürbar zu / Jedes zweite neue Solardach wird mit Batteriespeicher kombiniert / Solarwirtschaft fordert Beseitigung von Marktbarrieren zur notwendigen Vervielfachung der PV-Installationsleistung

Quelle: Pressemitteilung Bundesverband Solarwirtschaft   4.1.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema WIEDER MEHR PHOTOVOLTAIK-DÄCHER.

 

 

 

Wie lässt sich die Leistung von Photovoltaik-Modulen steigern?


Eine Forscher-Gruppe gibt eine überraschende Antwort: Schon Veränderungen des Moduls um wenige Millimeter können die Leistung überproportional erhöhen.

Es klingt ganz einfach: Man verändert die Maße eines Photovoltaik-Moduls, und schon bringt es mehr Leistung. Nur: Die richtigen Proportionen waren bislang nicht bekannt. Diese hat ein Forschungsteam rund um das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) und zwölf deutsche Industriepartner jetzt herausgefunden. Im Projekt CTM100  geht es darum, die Lichteinstrahlung auf die Solarzellen innerhalb des Moduls und damit dessen Leistung zu verbessern, ohne die darin verbauten Zellen selbst zu verändern.

Dazu hat der Modulproduzent Heckert Solar die Größe von Modulen nur um wenige Millimeter in Länge und Breite verändert – und damit die Leistung ihrer Module pro Fläche um 0,5 % gesteigert. Bei einer Produktion von Modulen mit einer Leistung von vorher 300 MW im Jahr können diese Module nun 1,5 MW mehr Strom bereitstellen – damit könnten rechnerisch rund 400 Haushalte zusätzlich mit Solarstrom versorgt werden.

Die angepassten Proportionen sind das Ergebnis von Simulationsrechnungen, deren Grundlagen das Forscherteam im Projekt weiterentwickelt hat. "Die Simulation ermöglicht uns detaillierte Analysen und reduziert gleichzeitig die Kosten für Prototypen", so Carl Otto, Projektleiter für das Forschungsprojekt CTM100 bei Heckert Solar.

Bis zum Projektende 2019 wollen die Forscher noch viel mehr erreichen. Ein weiterer wichtiger Faktor, wenn es um die Leistung von PV-Modulen geht, ist der Modulaufbau. Denn was bringt die leistungsstärkste Zelle, wenn diese Leistung bei Einbau der Zelle in ein Modul nicht genutzt werden kann? Die sogenannte cell-to-module-Kennzahl, kurz CTM, beschreibt das Verhältnis zwischen der Leistung aller verbauten Zellen und der später erreichten Modulleistung. "Ziel des Projekts CTM100 sind Qualitätsmodule, die einen Wert über 100 Prozent erreichen", erklärt Prof. Jens Schneider vom Fraunhofer CSP, Koordinator des Projekts. Die verbauten Zellen sollen also innerhalb des Moduls mehr Leistung bringen können, als sie es einzeln gekonnt hätten.

Dafür untersuchen die Forscher neben dem Modulaufbau auch die verwendeten Materialien. So soll zum Beispiel die Reflexion des Glases reduziert werden, damit die Sonnenstrahlen möglichst ungehindert zu den Solarzellen gelangen. Die Photovoltaikzellen selbst bleiben unangetastet, sie sind bereits weitgehend optimiert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt mit rund 2,5 Millionen Euro.


Quelle: Sonne Wind Wärme  5.12.2017



Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Wie lässt sich die Leistung von Photovoltaik-Modulen steigern?.

 

 

 

EU will Schwellenwerte für Ausschreibungen erhöhen


Diversen Medienberichten zufolge plant die Europäische Union zum Jahreswechsel die Schwellenwerte für europaweite Ausschreibungen zu erhöhen.
So soll der Schwellenwert für VOB Ausschreibungen von gegenwärtig 5,225 Millionen Euro auf 5,548 Millionen Euro angehoben werden.
Liefer-und Dienstleistungsaufträge sollen von derzeit 209 000 Euro auf 221 000 Euro angehoben werden.
Im Bereich der Sektorenaufträge wird der Wert für Liefer-und Dienstleistungen von aktuell 418 000 Euro auf 443 000 Euro angehoben.
Die letzte Anhebung der Schwellenwerte erfolgte zum 1.Januar 2016.

3.12.2017

Lesen Sie jetzt mehr zum Thema EU will Schwellenwerte für Ausschreibungen erhöhen.

 

 

 

 

Photo Ulrich Knöll
Pressekontakt:
verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
Stichwort:
Branche:



Objekttyp:
Veröffentlichung:
Von:
Der Zeitraum muss mindestens 2 Tage betragen, wenn die Veröffentlichung mit berücksichtigt werden soll!
 
Bis: