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News zu den Beschaffungsmärkten im EE-Portal.EU

 

 

E.ON baut Photovoltaik-Anlage auf den Dächern von Audi Hungaria


Audi Hungaria, Tochtergesellschaft des deutschen Automobilproduzenten Audi, errichtet gemeinsam mit dem deutschen Energiekonzern E.ON auf den Dächern der beiden Logistikzentren ihres Standorts im westungarischen Győr einen Solarenergiepark mit rund 160.000 m² Fläche.
 
Laut einer Mitteilung von Audi entsteht damit auf dem Werksgelände der Produktionstochter die größte europäische Photovoltaikanlage, die auf einem Gebäude angebracht ist. Sie verfügt über eine Spitzenleistung von 12 MW. Die Bauarbeiten starten im August, ab Anfang nächsten Jahres soll dann die Stromerzeugung beginnen.
 
"Wir setzen uns für den sparsamen Umgang mit Ressourcen ein und wollen deshalb die Umweltauswirkungen unserer Produktion möglichst gering halten. Die Wärmeversorgung von Audi Hungaria wird bereits heute zu rund 70% aus klimaneutraler, geothermischer Energie gedeckt. Ziel ist, unseren Standort zukünftig vollständig CO2-neutral zu betreiben. Mit dem Bau des Solarzellenparks machen wir nun auch bei der Stromversorgung einen weiteren Schritt, um dies zu erreichen", erklärte Achim Heinfling, Vorstandschef von Audi Hungaria.
 
Im Gemeinschaftsprojekt mit E.ON Hungaria stellt Audi die Dachfläche der beiden Logistikzentren mit jeweils rund 80.000 m² zum Bau des Solarenergieparks zur Verfügung. E.ON installiert die insgesamt 35.000 Solarmodule und betreibt die Anlage, die jährlich mehr als 9,5 GWh Strom produzieren wird. Das entspricht dem jährlichen Bedarf von 5.000 Haushalten. Dank des Grünstroms aus regenerativen Quellen gelangen rund 6.000 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Luft.
 
    
"Wir arbeiten konsequent an mehr Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.Bis 2030 wollen wir alle unsere Produktionsstandorte klimaneutral betreiben. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist dafür ein wichtiger Stellhebel", betonte Peter Kössler, Audi-Vorstand Produktion und Logistik. "."
 
Und E.ON-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger fügte hinzu: "Intelligentes Energiemanagement ist unverzichtbar für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen. Wir unterstützen Kunden wie Audi dabei, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zu verbinden und so Wert für ihre Kunden und unsere Gesellschaft zu schaffen."
 
Nach den Worten von Rüdiger Recknagel, für Umweltschutz zuständiger Leiter bei Audi, engagiert sich der Autobauer zudem gemeinsam mit seinen Partnern dafür, Ressourcen geschlossenen Kreisläufen zuzuführen und möglichst vollständig wiederzuverwenden: "Wir haben 2014 als erster Premiumhersteller unseren CO2-Fußabdruck ermittelt und zertifizieren lassen. Seither arbeiten wir stetig daran, ihn weiter zu verringern. In allen Werken installieren wir zudem neue Technologien, die unseren Wasserverbrauch reduzieren, Luftschadstoffe vermeiden sowie das Recycling verbessern."
 
Audi ist in Győr seit 1994 präsent und produziert in Ungarn u.a. die Pkw-Typen A3 Limousine, A3 Cabriolet, Audi TT Coupé, Audi TT Roadster und den Q3; außerdem ist das ungarische Werk zentraler Motorenlieferant der Volkswagen-Gruppe und baut verschiedene Aluminium-Karosserieteile für mehrere Marken des Mutterkonzerns. Im Jahr 2018 wurden in Győr mit rund 12.900 Mitarbeitern 1.954.301 Motoren und 100.000 Automobile gefertigt, knapp 11.000 bzw. 5.500 weniger als 2017. Für 2017 berichtet Audi Hungaria einen Umsatz von 7,136 Mrd. EUR. In den vergangenen 25 Jahren hat das Unternehmen mehr als 8,9 Mrd. EUR in Ungarn investiert und gilt damit als einer der größten Investoren im Land.

 
Quelle: nov-ost.info 18.2.2019


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Shell, innogy und Stiesdal Offshore Technologies testen schwimmendes Fundament für Offshore-Windturbinen


Finale Investitionsentscheidung über Investition in Höhe von 18 Millionen Euro für Pilotprojekt vor der norwegischen Küste getroffen / TetraSpar-Konzept bietet erhebliches Kostensenkungspotenzial für schwimmende Windturbinen / Dynamische Stabilitätstests angelaufen



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Shell, innogy und Stiesdal Offshore Technologies testen schwimmendes Fundament für Offshore-Windturbinen

PV-Anlage für eine Dreifeld-Sporthalle in Badylon Freilassing 30 % billiger als erwartet


Die PV-Anlage für eine Dreifeld-Sporthalle in Badylon Freilassing wird deutlich billiger als geschätzt, denn statt der kalkulierten 144 500.00 EUR konnte der Auftrag unter den 5 Bietern am 3.9.2018 für 100 068.19 EUR und damit 30 % billiger  an die MaxSolar GmbH aus 83278 Traunstein vergeben werden.

7.9.2018


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Innovationen für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität


Eine neue Messe hat sich in München etabliert, die Power2Drive Europe, die internationale Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität, welche vom 20.-22.Juni 2018 erstmals stattfand und ihre Fortsetzung am 15.-17.Mai 2019 finden wird. und wo Aussteller aus aller Welt innovative Ladelösungen und Technologien für die Elektromobilität.präsentieren werden.
Dieser Markt ist sehr expansiv, denn laut einer Studie der Technischen Universität München könnten bis 2030 allein in Deutschland rund acht Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Aktuell sind es rund 130.000. Voraussetzung dafür sind jedoch ausreichend verfügbare Lade- und Schnellladestationen. Bis 2030 prognostiziert die Studie für Deutschland eine Anzahl von etwa 4,7 Millionen, darunter 200.000 Schnellladestationen und 2,5 Millionen an privaten Standorten. Das bedeutet enormes Wachstum: Denn im September 2017 standen nur 4.730 öffentliche Stationen zur Verfügung. Mit dieser Prognose werden positive Signale in den Markt gesendet und neue Potenziale eröffnet, die noch ausgeschöpft werden können.
Im Fokus stehen dabei die diversen Typen von Schnellladestationen.

Deshalb arbeiten viele Hersteller an innovativen Lösungen für das Laden mit hohen Leistungen bis zu 350 Kilowatt, dem sogenannten High Power Charging (HPC). Das ist die dreifache Leistung, die Tesla derzeit bei seinem Super Charger mit 120 Kilowatt verwendet. Im Fokus des HPC stehen auch höhere elektrische Spannungen. Künftige Systeme werden statt 230 Volt oder 400 Volt sogar 800 Volt verwenden. Das bringt Vorteile, denn es verkürzt die Ladezeit, reduziert die benötigten Kabelquerschnitte und damit auch das Gewicht der im Auto verbauten Komponenten.

Auch Porsche Engineering hält die 800-Volt-Ladesysteme für eine Kerntechnologie, damit Elektroautos den Durchbruch schaffen. Der Autobauer hat deshalb zusammen mit Ads-tec, einem Anbieter von Batterie- und Speichertechnologien, ein Schnellladesystem mit 320 Kilowatt Gleichstrom entwickelt. Es misst 1,20 Meter Kantenlänge und versorgt E-Fahrzeuge mit Spannungen zwischen 400 bis 920 Volt. Während Porsche Engineering bei der Power2Drive Europe (Stand C1.631) als Aussteller präsent ist, kann der Batterie-Partner Ads-tec auf der parallel stattfindenden ees Europe auf dem Messestand B1.230 besucht werden.

Als weiteres gutes Beispiel stellt der Windturbinenhersteller Enercon (Stand C1.751) die neue Schnellladestation E-Charger 600 vor. An bis zu vier Ladesäulen kann mit je 350 Kilowatt Leistung geladen werden. Die Station ist modular aufgebaut und kann in 60-Kilowatt-Schritten erweitert werden. Enercon will also künftig nicht nur Windturbinen herstellen, sondern auch den gewonnenen Strom über eigene Ladestationen vermarkten.

Einen innovativen High Power Charger baut auch das 2013 in Tel Aviv gegründete Unternehmen Chakratec (Stand C1.660). Es stellt den sogenannten kinetischen Power Booster vor, der nach dem Schwungradkonzept funktioniert. Die kinetischen Batterien bieten eine fast unbegrenzte Anzahl von tiefen Lade- und Entladungszyklen und hohen Lade- und Entladestärken (C-Raten), um schnelle Leistung abzurufen. Der kinetische Power Booster ist ebenfalls modular aufgebaut, beginnt ab einer Leistung von 100 Kilowatt und ist laut Firmenangaben skalierbar auf mehrere Megawatt.

Eine gute Marktübersicht liefert dabei eine Broschüre, welche hier zum Download zur Verfügung steht.

Quelle: Press Release DE



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BMVI startet neuen Förderaufruf Ladeinfrastruktur


Heute hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seinen dritten Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Ab dem 22. November 2018 können erneut Förderanträge für E-Ladestationen gestellt werden. Mit dem dritten Aufruf des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur fördert das BMVI die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten. Dafür stehen rund 70 Millionen Euro bereit. Der Aufruf endet am 20. Februar 2019.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Mit unserem Förderprogramm Ladeinfrastruktur bringen wir Ladesäulen in die Fläche und den Strom zu den E-Autos. In den ersten beiden Förderaufrufen sind mehr als 3.000 Anträge eingegangen - ein großer Erfolg! Über 15.000 Ladepunkte konnten schon bewilligt werden. Jetzt wollen wir mit Hilfe unseres neuen Standort-Tools gezielt die vorhandenen "weißen Flecken" im Ladeinfrastrukturnetz beseitigen. Für die Gebiete mit besonders hohem Bedarf haben wir daher die Förderquote auf 50 % erhöht. Das ist ein weiterer Schritt, eine flächendeckende und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Deutschland zu schaffen. Parallel unterstützt das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur auf den Autobahnraststätten.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI trifft auf eine sehr große Nachfrage. Alle in den ersten beiden Förderaufrufen eingegangenen Anträge werden bis Ende dieses Jahres beschieden sein. Bisher wurden Anträge für insgesamt 15.803 Ladepunkte, davon 13.473 Normalladepunkte und 2.330 Schnellladepunkte bewilligt. Das entspricht einem Fördervolumen von mehr als 76 Millionen Euro. Damit wurde die Zahl der vorhandenen Ladepunkte mehr als verdoppelt.

Mit dem dritten Förderaufruf kommt erstmalig ein webbasiertes Standorttool zum Einsatz, das Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifizieren kann. Dort fließen unter anderem Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektrofahrzeugen und sozio-ökonomische Daten ein. Mit Hilfe dieses Tools wird ein flächendeckender und nachfrageorientierter Aufbau der Ladeinfrastruktur gewährleistet.

Ziel des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Private Investoren, Städte und Gemeinden können Förderanträge stellen. Die Förderung umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

Weitere Infos zum Bundesprogramm Ladeinfrastruktur:
www.bmvi.de/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur
Die Programmgesellschaft des BMVI, die NOW GmbH wird gemeinsam mit regionalen Partnern in den kommenden Wochen in zwölf Städten Deutschlands über das Förderprogramm Ladeinfrastruktur informieren. Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/veranstaltungen/infokampagne-lis

Quelle: 1prrssemitteilung BMVI Nr. 092/2018  vom 19.11.2018




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Photo Ulrich Knöll
Pressekontakt:
verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
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Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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