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News zu den Beschaffungsmärkten im EE-Portal.EU

 

 

Enefit Green plant Windpark in Finnland


Das zum staatlichen estnischen Energiekonzern Eesti Energia (EE) gehörende Unternehmen Enefit Green plant die Entwicklung eines großen Windparks in Finnland.
 
Wie das Unternehmen mitteilt, wurde dazu eine erste Vereinbarung mit dem für Naturressourcen zuständigen finnischen Staatsunternehmen Metsähallitus unterzeichnet. Das Dokument betrifft die Bereitstellung geeigneter Flächen für den künftigen Windpark Tolpanvaara in Nordfinnland. Auf dem östlich von Oulu gelegenen Areal könnte nach der Genehmigung der Entwurfsplanung in ein bis anderthalb Jahren die konkrete Umsetzung des Projekts beginnen. Vorgesehen ist die Entwicklung eines Windparks mit einer installierten Leistung von bis zu 100 MW. Die erforderlichen Investitionen werden derzeit mit 100-150 Mio. EUR veranschlagt.
 
Eesti Energia ist seit Anfang dieses Jahres am finnischen Markt im Stromhandel aktiv.

Quelle: nov-ost.info 9.7.2018


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Konzession für neuen Solarpark in der Herzegowina ausgeschrieben


Die Regierung der bosnischen Republika Srpska (RS) hat eine Konzession für die Entwicklung und den Betrieb eines neuen Solarparks bei Ljubinje in der Herzegowina ausgeschrieben.
 
Laut der vom Industrie- und Energieministerium in Banja Luka veröffentlichen Ankündigung soll dort auf einem 80 ha großen Areal eine Anlage mit einer Gesamtleistung von 65 MW und einer jährlichen Stromproduktion von 104 GWh entstehen. Vorgesehen ist die Installation von 260.000 Photovoltaik-Modulen à 250 W. Die erforderlichen Investitionen werden in der Ankündigung mit rund 150 Mio. BAM (76,7 Mio. EUR) beziffert. Angebote für die für einen Zeitraum von 50 Jahren zu vergebende Konzession können bis zum 27. Juli dieses Jahres eingereicht werden.
 
Medienberichten zufolge sollen bereits drei Unternehmen aus Österreich, der Türkei und China Interesse an dem Projekt bekundet haben.

Quelle: nov-ost.info 9.7.2018


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Nordex N133/4.8 für Starkwindstandorte geht an den Start


Die Nordex Group erweitert die im Herbst 2017 eingeführte Delta4000-Produktserie um eine speziell für Starkwindstandorte ausgelegte Turbine: die N133/4.8.

Bild: NordexBild: Nordex

Für die N133/4.8 hat die Nordex Group das Rotorblatt ihrer bewährten N131-Turbine auf die Delta4000 Produktserie übertragen. Durch die Kombination des Rotorblattes mit der Nabe und dem Maschinenhaus der N149/4.0-4.5 der Delta4000 Produktserie vergrößert sich der Rotordurchmesser auf 133 Meter. Um die hohen Windgeschwindigkeiten optimal auszunutzen, hat Nordex die Maximalleistung auf 4.8 MW erhöht. Im Vergleich zum für Starkwindorte optimierten Vorgängermodell N100/3300 ergibt sich für die N133/4.8 damit ein Mehrertrag von bis zu 39%. Mit der Starkwindturbine setzt Nordex damit sowohl mit dem Rotordurchmesser als auch mit der Maximalleistung neue Maßstäbe im Starkwindsegment.

Die technischen Innovationen der N149/4.0-4.5, wie ein verbessertes Wartungskonzept, eine mobile Kranlösung und ein effizienteres elektrisches System, werden auch in der neuen N133/4.8 eingesetzt, um die Stromgestehungskosten signifikant zu senken.

Analog zur N149/4.0-4.5 werden auch bei der N133/4.8 besonders niedrige Schallleistungspegel erzielt. Ausgestattet mit Serrations beträgt der Schallpegel der N133/4.8 bei maximaler Leistung 106 dB(A), der je nach Bedarf und Standort durch zahlreiche Betriebsmodi bis auf 98 dB(A) gesenkt werden kann. Die vollständig flexible Steuerung kann auch auf Besonderheiten wie Feiertage oder bestimmte Tageszeiten angepasst werden.

Nabenhöhen von 78, 83 und 110 Meter stellen sicher, dass strikte Höhenbeschränkungen eingehalten werden können. Selbst unter komplexen Standortbedingungen und Höhenbeschränkungen von 145 Meter kann die N133/4.8 somit effizient und sicher betrieben werden.

Die N133/4.8 eignet sich besonders für windstarke Regionen in Nordwesteuropa wie Großbritannien und Norwegen, sowie Standorte mit hohen Windgeschwindigkeiten in der Türkei, Australien, Mittel- und Südamerika.

Der Start der Serienproduktion der N133/4.8 ist für 2019 vorgesehen.

Quelle: NORDEX Pressemitteilung  26.4.2018


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Grünes Licht für ČEZ-Windpark in Frankreich


Der tschechische Energiekonzern ČEZ hat die Genehmigung für den Bau von Windkraftanlagen an vier Standorten in Frankreich erhalten.

Der Baubeginn soll Ende dieses bzw. Anfang nächsten Jahres erfolgen. Es ist das erste Windkraftprojekt von ČEZ in Frankreich. Die installierte Kapazität umfasst insgesamt 42,4 MW. In den kommenden fünf Jahren will ČEZ in Frankreich bis zu 100 MW installierte Windkraftkapazität errichten.

ČEZ berichtete für 2017 einen Rückgang des Nettogewinns um 30% auf 19 Mrd. CZK (760 Mio. EUR). Die Umsätze gaben leicht um 1% nach und sanken auf 201,9 Mrd. CZK (8,1 Mrd. EUR).

Quelle: nov-ost.info 24.4.2018


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Das BAFA fördert ab sofort Investitionen in innovative und klimaschonende Technologien, die bereits marktreif entwickelt sind


Mit dem Förderprogramm „Kleinserien Klimaschutzprodukte“ unterstützt das BAFA die Marktdurchdringung dieser Produkte und beschleunigt den Innovationsprozess.

Förderfähig sind fünf Technologien, die im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählt wurden:

  • Kleinstwasserkraftanlagen in technischen Installationen bis 30 kWel“ (Fördermodul 1)
  • „Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion“ (Fördermodul 2)
  • „Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden“ (Fördermodul 3)
  • „Bohrgeräte für innovative Erdwärmespeichersonden“ (Fördermodul 4)
  • „Elektrisch unterstützte Lastenfahrräder und Lastenanhänger“ (Fördermodul 5)

Die Förderhöchstgrenze liegt je nach Fördermodul zwischen 20 Prozent und 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Antragsberechtigt sind private und kommunale Unternehmen sowie Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise), Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser. Das Fördermodul 3 richtet sich auch an Privatpersonen.

Förderfähig sind Vorhaben, mit denen erst nach Bewilligung des Antrags durch das BAFA begonnen wird. Als Vorhabenbeginn gilt der rechtsgültige Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrags. Ausgenommen hiervon sind Vorhaben des Fördermoduls 5, welche schon seit dem 29. November 2017 begonnen haben dürfen. Anträge können über das Online-Formular auf der BAFA-Internetseite gestellt werden.

Die Richtlinie zur Förderung von innovativen marktreifen Klimaschutzprodukten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kleinserien-Richtlinie) tritt heute in Kraft und endet am 28. Februar 2021. Eine aktualisierte Richtlinie vom 2. Februar 2018, die auch das Fördermodul 5 umfasst, wird in den kommenden Tagen im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Kleinserien Klimaschutzprodukte und zur Antragstellung, zum Beispiel Online-Formulare und Merkblätter, sind auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de/kkp veröffentlicht.


Quelle: Pressemitteilung BAFA 1.3.2018



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Photo Ulrich Knöll
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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