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Innovationen für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität

Eine neue Messe hat sich in München etabliert, die Power2Drive Europe, die internationale Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität, welche vom 20.-22.Juni 2018 erstmals stattfand und ihre Fortsetzung am 15.-17.Mai 2019 finden wird. und wo Aussteller aus aller Welt innovative Ladelösungen und Technologien für die Elektromobilität.präsentieren werden.
Dieser Markt ist sehr expansiv, denn laut einer Studie der Technischen Universität München könnten bis 2030 allein in Deutschland rund acht Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Aktuell sind es rund 130.000. Voraussetzung dafür sind jedoch ausreichend verfügbare Lade- und Schnellladestationen. Bis 2030 prognostiziert die Studie für Deutschland eine Anzahl von etwa 4,7 Millionen, darunter 200.000 Schnellladestationen und 2,5 Millionen an privaten Standorten. Das bedeutet enormes Wachstum: Denn im September 2017 standen nur 4.730 öffentliche Stationen zur Verfügung. Mit dieser Prognose werden positive Signale in den Markt gesendet und neue Potenziale eröffnet, die noch ausgeschöpft werden können.
Im Fokus stehen dabei die diversen Typen von Schnellladestationen.

Deshalb arbeiten viele Hersteller an innovativen Lösungen für das Laden mit hohen Leistungen bis zu 350 Kilowatt, dem sogenannten High Power Charging (HPC). Das ist die dreifache Leistung, die Tesla derzeit bei seinem Super Charger mit 120 Kilowatt verwendet. Im Fokus des HPC stehen auch höhere elektrische Spannungen. Künftige Systeme werden statt 230 Volt oder 400 Volt sogar 800 Volt verwenden. Das bringt Vorteile, denn es verkürzt die Ladezeit, reduziert die benötigten Kabelquerschnitte und damit auch das Gewicht der im Auto verbauten Komponenten.

Auch Porsche Engineering hält die 800-Volt-Ladesysteme für eine Kerntechnologie, damit Elektroautos den Durchbruch schaffen. Der Autobauer hat deshalb zusammen mit Ads-tec, einem Anbieter von Batterie- und Speichertechnologien, ein Schnellladesystem mit 320 Kilowatt Gleichstrom entwickelt. Es misst 1,20 Meter Kantenlänge und versorgt E-Fahrzeuge mit Spannungen zwischen 400 bis 920 Volt. Während Porsche Engineering bei der Power2Drive Europe (Stand C1.631) als Aussteller präsent ist, kann der Batterie-Partner Ads-tec auf der parallel stattfindenden ees Europe auf dem Messestand B1.230 besucht werden.

Als weiteres gutes Beispiel stellt der Windturbinenhersteller Enercon (Stand C1.751) die neue Schnellladestation E-Charger 600 vor. An bis zu vier Ladesäulen kann mit je 350 Kilowatt Leistung geladen werden. Die Station ist modular aufgebaut und kann in 60-Kilowatt-Schritten erweitert werden. Enercon will also künftig nicht nur Windturbinen herstellen, sondern auch den gewonnenen Strom über eigene Ladestationen vermarkten.

Einen innovativen High Power Charger baut auch das 2013 in Tel Aviv gegründete Unternehmen Chakratec (Stand C1.660). Es stellt den sogenannten kinetischen Power Booster vor, der nach dem Schwungradkonzept funktioniert. Die kinetischen Batterien bieten eine fast unbegrenzte Anzahl von tiefen Lade- und Entladungszyklen und hohen Lade- und Entladestärken (C-Raten), um schnelle Leistung abzurufen. Der kinetische Power Booster ist ebenfalls modular aufgebaut, beginnt ab einer Leistung von 100 Kilowatt und ist laut Firmenangaben skalierbar auf mehrere Megawatt.

Eine gute Marktübersicht liefert dabei eine Broschüre, welche hier zum Download zur Verfügung steht.

Quelle: Press Release DE






Download: Aktualisierte Marktübersicht -Ladesysteme Datei-Format:
application/pdf
Downloadbeschreibung:
Aktualisierte Marktübersicht -Ladesysteme

 

Leipzig 11.12.2018
Portal Erneuerbare Energien, Energiespeichersysteme, Batterieladesysteme E-Mobility Stromtankstellen, Ladesäulen Schnellladestationen, Ladestationen - E-Cars und Plug-in Hybriden / PKW, Ladestationen - E-Busse und E-NFZ, Ladestationen - E-Bikes und Pedelecs

 

Photo Ulrich Knöll
Pressekontakt:
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]